Kiel - die „Goldene Stadt“ am Meer
(Fortsetzungsroman)

Die Goldene Kieler Förde Philharmonie

Echt langweilig heute!“ Anna schaute aus dem Fenster. „Etwas Kultur wäre nicht schlecht!“.
Kultur hatten Hans und Anna tatsächlich schon lange nicht mehr genossen. So richtige Kultur. Aus der Komfortzone ging es nur langsam in Sitzposition. Gedankenversunken schaute Hans auf den aktuellen Tagesplaner in den Kieler Nachrichten.
"Philharmonisches Orchester Kiel", stand da zu lesen. „2. Philharmonisches Konzert, Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Jean Sibelius“. Also auf in die Goldene Kieler Förde Philharmonie!

Wer zu Schiff in die Kieler Förde einläuft, sieht sich an einen der schönsten Plätze der Welt versetzt...“
und erblickt an deren Ende erstaunt ein neues Wahrzeichen Kiels, - die Goldene Kieler Förde Philharmonie.

Kiel war wohl die einzige Landeshauptstadt in Deutschland ohne eigenen, öffentlich finanzierten Konzertsaal.
Der alte, private, fast fünfzig Jahre alte Konzertsaal im Kieler Schloss war nach Meinung der Kritiker in einem Zustand, der einem Konzertsaal nach heutigen Maßstäben nicht mehr gerecht wurde.
Kiel hatte damit überhaupt keinen wirklich repräsentativen (Konzert-) Saal zu bieten.
Für eine Landeshauptstadt war die Situation nicht angemessen.

Der Bedarf eines neuen Konzertsaals für Kiel war unbestritten gewesen.
Allerdings gab es bis dahin wenig Vorschläge, die den gemeinsamen politischen Willen auslösten, so ein großes Projekt zu finanzieren.
So blieb es jahrelang alles beim Alten.

Erst die prädestinierte neue Lage einer Philharmonie mitten im Kieler Hafen, die durch Investitionen der Hafenwirtschaft in den neuen 400m langen Altstadtkai möglich wurde, hat hier den Umschwung erwirkt. Auf 9000qm neuer Kaifläche war nun Platz für den lange gehegten Wunsch einer neuen Philharmonie für Kiel. Bis zu 400m lange Kreuzfahrtschiffe liegen nun direkt neben der Goldenen Kieler Förde Philharmonie. Ein harmonisches Bild!

Das Betreiberkonzept reicht weit über das reine Konzertprogramm hinaus.


Durch die Kombination von Kreuzfahrerterminal, Kongresszentrum und Konzertsaal ist die Goldene Kieler Förde Philharmonie ein zukunftsweisendes Projekt, das eine große Nachhaltigkeit hat, - auch durch wirtschaftliche Impulse.

So wie Sydney, Hamburg und Oslo durch ihre berühmten, am Hafen gelegenen Opernhäuser bekannt sind, hat nun auch Kiel ein neues High-Light, und über touristische Einnahmen davon profitiert.
Der Kreuzfahrer-, Kultur- und Kongresstourismus ist deutlich angestiegen.

Die Goldene Kieler Förde Philharmonie ist über eine neue Fußgängerbrücke (zwischen Sell Speicher und Schifffahrtsmuseum) direkt mit der historischen Altstadt, den Parkhäusern und dem Hotel des Kongresszentrums (an der Stelle des alten Konzertsaals) verbunden.
Ein Abzweiger geht direkt ins Vergnügungsviertel am Wall.

Schon bei der Planung des neuen Schlossquartiers hat man vorausschauend diese neuen Verbindungen berücksichtigt.

Hier ist endlich eine gute Lösung für einen Konzertsaal und für ein Kongresszentrum gefunden worden.

So eine musikalische Reise in die Welt der Klassik ist schon etwas besonderes, es hat mich ganz tief im Inneren berührt, das war wie ein Kurzurlaub!“
„Und dann diese Aussicht!“ Anna blickte dabei auf die Kreuzfahrtschiffe unter ihr.
„Eine Kreuzfahrt wäre aber auch nicht schlecht!“.

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