Kiel - die „Goldene Stadt“ am Meer
(Fortsetzungsroman)

Die vergoldeten Edelsteine vom Alten Markt in Kiel

Das sind ja architektonische Prachtstücke! Gerade zu vergoldete Diamanten!“
Ein heller Ausruf der Begeisterung erklang , als Anna von der Holstenstraße kommend die goldenen Dächer erblickte.
„Die Pavillons vom Golden Alten Markt in Kiel gehören zweifelsohne zu den beliebtesten Anlaufpunkten in der Kieler Altstadt.“ antwortete Hans.
„Die 1972 von Wilhelm Neveling errichteten Pavillons aus Glas mit heruntergezogenen vergoldeten Kupferdächern schmücken ihn, und die abgesenkte Mitte ist ein schöner Ort um bei einem Cappuccino zu verweilen.“

Ein Ort die Gedanken schweifen zu lassen.

Vor tausend Jahren saßen hier noch die Wikinger ums Lagerfeuer, später schritt der Stadtgründer Graf Adolf IV. als Franziskaner Mönch über diesen Platz. Jahrhundertelang diente er als mittelalterlicher Markt, am Rand stand das alte Rathaus und hinter der Kirche St. Nikolai war der Friedhof. Im zweiten Weltkrieg wurde der Alte Markt, wie fast die gesamte mittelalterliche Bebauung der Altstadt, zerstört. Bis zur Neugestaltung wurde er danach als Parkplatz genutzt.

Heute ein lebendiger Markt, wo statt der parkenden Autos die Menschen den Platz füllen, wo sie von geschützten Ruheplätzen aus vielfältiges Treiben beobachten können.

Der Alte Markt in Kiel ist belebter Anziehungspunkt für Einheimische und Fremde.

Ist ein Ort der Kommunikation, ein Akzent im Zentrum der historischen Stadtstruktur. Um den gestalteten Gold Brunnen Blumenbeete und Ruheplätze zum Entspannen.

Zur Verschönerung hat man den inzwischen erwachsenen Platanen Abends mit Lichterketten goldenen Glanz verliehen, was Ihnen ausgesprochen gut bekommt.
Dazu stellt die Lichtfülle in den Schaufenstern der Pavillons ein strahlendes Ziel dar.

Die ohnehin schon anspruchsvollen Formen der Pavillons sind durch Aufwertung der wertvollen Kupferdächer mit Goldglanz verschönt worden, was dem alten Markt eine einprägsame Wirkung verleiht. Die goldene Flächen lassen den Alten Markt für den Betrachter zu einem Erlebnis werden. Zusätzlich geben die goldenen Namenszüge und Verzierungen der Gründerzeithäuser drumherum ihm den passenden Rahmen.

Heute wird der Alte Markt, da er als Highlight sogar tagsüber mit Goldglanz aufwartet, von viel mehr Menschen frequentiert, die dabei unweigerlich auch die Umgebung und die St. Nikolaikirche entdecken und besuchen.

Der Durchblick vom Marktkern auf die St. Nikolaikirche mit Barlachs "Geistkämpfer" gibt dem Ort die Ihm zukommende Würde.

Durch die aufeinander abgestimmte, schöne neue Gestaltung der Pavillons, ist der Goldene Alte Markt fast so bekannt wie ein Hundertwasserbau!“
Anna, dort, im Restaurant Mangos, ein paar Stufen tiefer, sind die alten Gewölbe des mittelalterlichen Rathauses.
Wenn du willst, lade Dich dahin zum Essen ein!“

Ja, prima, Geschichte macht hungrig!“

(zum nächsten Kapitel: Kieler Förde S-Bahn <<< / >>> zum Inhaltsverzeichnis)


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